Hautpflege in den kälteren Jahreszeiten

Geschrieben von: Emily - Skincare Expert

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Wenn es draußen kälter wird, verlangt die Haut meist nach einer Portion Extrapflege.

Lunar von Skintegra

Muss ich meine Hautpflege denn unbedingt in der kalten Jahreszeit umstellen? 


Nein, natürlich nicht! Wenn man mit seiner Routine ganzjährig zufrieden ist, muss man diese selbstverständlich nicht umstellen. 


Es kann sich allerdings vor allem für trockene Hauttypen und dehydrierte Hautzustände lohnen, auf gewisse Inhaltsstoffe zu achten, wenn es kälter wird.



Worauf kommt es im Winter an? 


Je kälter sie wird, desto weniger Feuchtigkeit kann Luft in sich speichern. 

Ein Beispiel: Bei 30°C kann Luft bei Normaldruck ca. 28 g Wasser/m3 aufnehmen, bei 0°C sind es nur noch ca. 4 g Wasser/m3. Dies hat zur Folge, dass die Luftfeuchtigkeit ab gewissen, kühlen Temperaturen geringer ist, als die vorhandene Feuchtigkeit in der Haut und diese dann von der Luft entzogen wird. 

Dieser Prozess nennt sich auf Schlau transepidermaler Wasserverlust, dies bedeutet jedoch einfach nur, dass durch das Konzentrationsgefälle des Wassergehalts zwischen Luft und Haut, Wasser aus der Haut transportiert wird.

Skintegra Hyperdew

Wie kann man den Wasserverlust minimieren?

 

Man kann den transepidermalen Wasserverlust durch Produkte mit okklusiven Inhaltsstoffen minimieren. 

Dazu gehören Fettalkohole, pflanzliche/synthetische Öle oder Phospholipide. 

Im Prinzip enthält jede normale Creme auch okklusive Inhaltsstoffe, aber im Winter kann man auf diese Stoffe vermehrt achten (z.B. eine Creme verwenden mit Paraffinen weit vorne stehend). Hiervon profitiert besonders trockene und dehydrierte Haut, da es bei diesem Hauttyp/-zustand an Lipiden mangelt, welche den transepidermalen Wasserverlust vergrößern. 



Winterzeit = Peelingzeit 


Aufgrund der verringerten UVA- und auch UVB- Belastung in den Wintermonaten kann man sich jetzt getrost mit Peelings und Retinoiden austoben. 

Trotzdem sollte man den täglichen Sonnenschutz nicht vergessen, vor allem, wenn man sich austoben möchte. 

Gerade Milchsäure ist eine perfekte Peelingsäure für den Winter, sie ist mild peelend, gleichzeitig feuchtigkeitsspendend und kann die hauteigene Ceramidsynthese anregen. 

Auch mit Retinoiden kann man z.B. anfangen oder die Konzentration hochfahren, je nachdem wie erfahren man ist. 

Lumion von Skintegra